Therapie for Dogs e.V. ist dubiosen Hundezüchtern auf der Spur !

19.08.2007:
Durch einen sehr verzweifelten Hilferuf einer Familie aus Wrist wurden
wir von Therapie for Dogs um dringende Hilfe in dem hier geschilderten
Fall gebeten.

Dieser Familie wurde ein sehr verängstigter und im Verhalten auffälliger
Mischlingshund (siehe Bilder) aus sehr fragwürdiger und dubioser
Züchterhand verkauft und in diesem Zustand übergeben.
Nur aus großem Mitleid und Tierliebe wurde dieser Hund von der obig
genannten Familie mit nach Hause genommen.

Dieser Hund war weder entwurmt, entfloht, noch geimpft und musste
sofort tierärztlich notbehandelt werden.
Da die Neuerwerber diesem total verunsicherten Hund auch nach
liebevollen Bemühungen nicht helfen konnten baten sie Therapie for
Dogs e.V. um Hilfe.

Als uns der Hund von den Käufern in deren Haus gezeigt wurde,

war sofort klar, dass hier in diesem besonders schweren Fall sofortige
und kompetente Hilfe geboten war.

Nachdem die Erwerber des Hundes uns über den Kauf und sehr dubiosen
Erwerb des Hundes aufgeklärt hatten, boten wir in dieser Angelegenheit
unsere Soforthilfe zur Rettung und Therapie des Hundes an.

Wir bekamen die Anschrift des Verkäufers "Züchters" und die Erlaubnis
uns dieser Sache annehmen zu dürfen.
Da diese Angelegenheit uns an einen sehr akuten und aktuellen anderen
Fall aus gleicher Gegend erinnert hat, entschlossen wir uns dieser
Sache etwas gründlicher nach zu gehen.

Wir fuhren mit 4 Personen zu diesem Züchter in Nähe Kappeln um uns
selbst ein Bild zu machen.

Weil dort die Mutterhündin (eine blonde Briardhündin)
des hier abgebildeten Junghundes ( 6 Monate ) noch gehalten wurde.
Vorher jedoch brachten wir den völlig, verstörten und verängstigten
Junghund in die Therapiestation für Hunde nach Mühbrook.

Die Ankunftsbilder waren für uns alle ebenso traurig wie glücklich
dieser armen Hundeseele jetzt helfen zu dürfen.
Denn dieser Junghund kennt weder Halsband / Leine noch sozialen
liebevollen Kontakt zu Menschen.
Die hier folgenden Bilder sprechen ihre eigene Sprache !!!


 

Was sind dass nur für Menschen, die sich hier beim Verkauf solcher
vernachlässigten und geschundenen Hunde noch als Züchter ausgeben ?
Wir von Therapie for Dogs e.V. werden hier auf gar keinen Fall weg
schauen sondern mit allen uns zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln
tätig werden.


Also fuhren wir zwecks in Augenscheinnahme schnell und entschlossen zu
diesem Züchter um uns vor Ort einmal die Mutterhündin des hier
beschriebenen Junghundes genauer anzusehen.

Nach gut einer Stunde Autofahrt trafen wir in Thumby bei Kappeln ein.

Wir gaben uns als Kaufinteressenten für einen großen Hund aus und
wurden so denn auch zu den zum Verkauf stehenden Hunden geführt.
Zuerst sah auch alles recht ordentlich aus, denn die frei laufenden
Hunde, die uns begrüßend entgegen kamen, waren in einem guten
Normalzustand.

Jedoch als uns der "angebliche Züchter" Herr L...... uns zu der
Zwingeranlage führte, wo die zum Verkauf stehenden Hunde standen, war
es wahrlich vorbei mit dem ersten guten Eindruck.

Da wir gerne Bilder machen wollten, baten wir um
Fotografier-Erlaubnis; die uns tatsächlich vom Züchter erteilt wurde.
Mit Entsetzen und Schrecken entdeckten wir in dieser Zwingeranlage
tatsächlich die Mutterhündin des von uns geretteten Junghundes.

Wir waren schockiert und sprachlos, in welchem sehr schlechten Pflege-
und Ernährungszustand uns diese Briardhündin vorgeführt wurde.
Die Hündin war sehr ausgemergelt und abgemagert und drückte sich immer
wieder Hilfe fordernd ans Gitter der Zwingeranlage. Immer wieder
kratzte sie sich sehr verzweifelt ihr ungepflegtes Fell und versuchte
Kontakt zu uns auf zu nehmen.

Siehe hierzu Bilder der Briard-Hündin (Mutterhündin des beschriebenen
Junghundes) und die Bilder der Zwingerhaltung!



Bei der Nachfrage an den "Züchter" warum die Hunde sich alle 3 hier in
diesem Zwinger so sehr auffällig kratzen und juckten?
Sagte dieser nur: "die Hunde hätten gestern erst Flohmittel bekommen
und dass seien nur noch die Nachwirkungen!"

Nachdem wir noch weitere Hunde hier in Augenschein nehmen durften, war
uns klar, dass wir hier nicht weg schauen durften und verabschiedeten
uns vorerst an diesem Tag von diesem "ach so tierlieben"
"Hundeverkäufer" und angeblichen "Hundezüchter"

Leider können wir aus strafrechtlichen Gründen weitere uns zur
Verfügung stehende Beweisbilder hier nicht veröffentlichen, da
wir diesem Züchter und seine "Hundehaltung" dem zuständigen
Veterinäramt anzeigen und der zuständigen Staatsanwaltschaft und
melden werden.

Wir werden selbstverständlich Strafantrag stellen und hoffen nun auf
ein entsprechend tierschützendes Verfahren.


 20.08.2007:
Damit Menschen erkennen was skrupellose und dubiose Züchter anrichten
und dann noch zu Geld machen.
So etwas muss einfach aufhören !

Wir von Therapie for Dogs helfen wirkungsvoll solchen armen Hundeseelen !
Traurig aber wahr !!!

Bild 1: Stress durch panische Angst !

Erster Tag nach der Rettung in unserer Therapiestation, ein völlig
verzeifelter und sehr ängstlicher Hund.
Dieser Hund kennt weder Halsung noch Leine, noch ordentlichen
Menschenkontakt, traurig aber war.

Nachdem dieser Hund sich heute und gestern selbst aufgebend nur noch in
der Ecke lag, habe ich mich entschlossen ihm zu zeigen, dass es
Artgenossen und Menschen gibt, die ihn lieb haben.
Dieses Bild zeigt den Hund mit der neuen Situation völlig überfordert.

Bild 2: Stress Abbau durch Nachgibigkeit und Einfühlungsvermögen.

Nach kurzer Gegenwehr gegen Halsung und Leine habe ich die ganze Sache
einfach aufgelockert und den armen Hund selbst entscheiden lassen, was
besser für ihn ist.
Siehe da, Entspannung und ein erster Versuch der Stressbewältigung
ist gut erkennbar.
Der junde Hund (erst 6 Monate) zeigt entspannteres Verhalten ohne
Gegenwehr.

Bild 3: Vertrauen durch Direktkontakt und Gewöhnung.

Sehr schnell merkt dieser junde Hund, das es gar nicht so schwer ist,
sondern sogar sehr schön sein kann sich dem Menschen angeleint anzuschließen.
Vertrauen durch Ruhe und Streicheleinheiten erzielen das positive
Ergebnis. Der Hund fängt sich aus seiner Angst und fängt an ruhig die
Hände des Menschen zu genießen.

Bild 4: Ruhe finden durch gut sozialisierte Artgenossen.

Es ist in diesem Fall sehr glücklich, das wir hier bei uns sehr gut
sozialisierte Berner Sennenhunde haben, die diesen armen "Kerl" zeigen
wie es gehen kann. Gewöhnung durch Schlüsselerlebnisse mit super gut
sozialisierte Artgenossen, erleichtern mir diese Thereapiearbeit in
ganz besonderem Maße. Vertrauen finden durch Ruhe und
Ausgeglichenheit des Artgenossen wird ganz von selbst zum positiven
Erlebnis.

Bild 5: Vertrauen durch wiederholte Gewöhnung.

Einige Male dem Junghund zeigen,das es sehr schön ist zusammen mit dem
Artgenossen Ruhe zu genießen und sich dann völlig entspannt neben dem
Menschen hinzulegen um gestreichelt zu werden. Oder um einfach nur da
zu sein und nichts passiert, was diesem Hund schaden könnte.


Bild 6: Vertrauen durch optimale Sozialisierung mit Artgenossen.

Hier im Bild leisten unsere Therapiehunde (Berner Sennenhunde) beste
Arbeit, durch ihr optimales soziales Verhalten und geben dem jungen
Hund durch ihr vertrautes Verhalten optimale Sicherheit. Das super
Wesen und das Verhalten der Berner Sennenhunde hilft dem ängstlichen
Hund durch Erleben und Verknüpfung sich der Situation vertrauensvoll
anzupassen. Der junde Hund fühlt sich sicher in seinem neuen Rudel.

Bild 7: Vertrauen im Rudel und am Menschen.

Alle drei Berner Sennenhunde kommen freundlich zu ihrem Partner
Mensch und der junge Rüde darf es stressfrei hier mit erleben.
Ohne an der Leine zu zerren, entspannt dieser Hund jetzt total in der
Mitte seiner neuen Rudelfreunde.
Ein sehr schöner gut gelungener Tag für diesen Hund.

26.08.2007

"Viele Wege führen nach Rom"
doch welcher Weg ist richtig und vor allem sicher, sowie
erfolgversprechend ?

Wenn Hundetrainer "Menschen", Hundetherapeuten oder Tierpsychologen mit
verhaltensgestörten oder vernachlässigten Hunden ("Problemhunden")
arbeiten um ihnen zu helfen, dann heißt es den richtigen Weg für solch
eine Therapie in Verbindung mit vernünftiger, tierschutzgerechter
Ausbildung zu finden.
So wie es das Tierschutzgesetz verlangt, ich zitiere: Grundsatz § 1

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für
das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen.
Niemand darf einem Tier "ohne vernünftigen Grund" Schmerzen,
Leiden oder Schäden zu fügen.


Das Angebot für kompetente Hilfe bei verhaltensgestörten oder von Menschen
misshandelten, sowie gequälten Hunden ist zum Wohlergehen solcher
Hunde recht vielseitig und auch sehr unterschiedlich in der Anwendung
von Therapie und Ausbildungsmethoden.

Wir alle wissen es gibt "sog. Tierpsychologen", "Tellingten-Touch-Anwendungen"
"Bach - Blüten - Therapien", "Händeaufleger-Heiler",
Hundetrainer und fachlich kompetente Hundeexperten,
die jeder für sich zweifellos immer zum Wohle des Tieres arbeiten
um mit der einen oder der anderen Methode einem Tier / Hund erfolgversprechend
oder sogar erfolgreich helfen zu können.

Wichtigste Grundeinstellung und Erkenntnis, sowie Praxiserfahrungen
sollten jedoch bei allen tierschützenden und helfenden Menschen
unbedingt Voraussetzung sein:
Ohne eigene jahrelange Praxiserfahrung
und ohne ein fundiertes theoretisches
Grundwissen sollte niemand von den hier
aufgeführten "sog. Experten" alleine und
"allwissend" mit solchen Tieren oder
Hunden arbeiten.

Egal aus welcher Sparte, egal ob Hundetrainer, Tierpsychologe oder
Heilpraktiger, sowie Tierärzte oder andere; sie sollten alle die eine
oder andere Methode, einem Tier fachlich kompetent zu helfen und angewendet,
immer gegenseitig zu schätzen wissen.

Es ist immer sehr einfach, einen "Kollegen" schlecht zu machen.
Jedoch dieser Weg ist einfach nur falsch und keineswegs zeitgemäß und
richtig !

Respekt, Anerkennung und Hochachtung für allŽ die Menschen, die eine
besondere Gabe in sich haben mit Tieren & Menschen arbeiten und dann
auch noch helfen zu können.

Mit diesem Vorwort möchte ich jetzt hier meinen Beitrag; Therapie und
Ausbildung über den "gestörten Briard-Michling-Rüden "Jimmy"
fortsetzen.

Anmerkung:
Ich zeige hier speziell nur für diesen Hund eine Möglichkeit, von der
ich mir bei diesem Hund eine optimale Therapie sowie positive
Entwicklung verspreche.
Ich warne gleichzeitig davor irgendwelche gezeigten Methoden oder
Anwendungen ohne fundiertes Grundwissen und Eigenerfahrungen hier zu
kopieren oder gar fälschlich bei anderen Fällen anzuwenden.
Denn jeder Fall und jeder Hund und sein Verhalten, seine Empfindungen
und Reaktionen sind einfach zu unterschiedlich,als dass man behaupten
könnte, dieser oder ein anderer Weg ist nun das "Wunderrezept"!
So etwas gibt es einfach nicht!


Mit diesem speziellen Therapiefall des jungen Briard-Mischling möchte
ich es einfach hier einmal öffentlich darlegen und nicht verdeckt
zeigen, wie man diesem "von Menschenhand mißbrauchen Hund" helfen kann
um sein Verhalten und sein Wesen wieder zu stabilisieren.

Leider handelt es sich hier bei diesem Hund schon um eine sehr schwere
seelische und sozialvernachlässigte "Kreatur" die durch
Umweltausschluß von Geburt an bis dato nichts an Umwelteinflüssen
kennen gelernt hat.

Bild 1:

Versuch diesen Hund mit einem Brustgeschirr und Lederhalsung mehr
Sicherheit beim bedingt freien Laufen (ohne lange Leine geht so etwas
nun mal nicht) zu geben.
Der Hund hat sich inzwischen zwar an seine neue Umgebung hier bei uns
gewöhnt, jedoch Menschen scheinen für ihn etwas "furchtbares" zu sein.
Am besten immer auf der Flucht und bloß weg von diesen "Typen", so
sieht es jedenfalls vorerst aus.

Bild 2:

Völlig verzweifelt und unsicheres Verhalten, wenn Menschen auch nur in
seine Nähe kommen zeigen uns hier die sehr traurigen Verhaltensbilder.
Dieser erst 7 Monate alte Junghund kannte bis dato weder
Brustgeschirr, Halsung oder Lederhalsband und ist jetzt natürlich
total unglücklich so in seiner Bewegung eingeschränkt und kontrolliert
zu werden.

Bild 3:

Voller Angst und Panik, wenn dann auch noch dieser Mensch den Versuch
wagt diesen Hund nur streicheln zu wollen.
So etwas hat er wohl nie kennen gelernt oder er verbindet diese Art von
Berührung einfach mit schlechten Erinnerungen ???

Bild 4:

Nach einiger Zeit jedoch und einfühlsamem Verhalten des Hundetrainers/
Therapeuten zeigt uns dieser Hund doch schon etwas Entspannung, denn
er merkt,fühlt und erlebt, dass hier gar nichts schlimmes passiert.
Jedoch diesem Menschen sich gleich anvertrauen, das will er noch
nicht, er schaut weg und sucht nach einem "Fluchtversuch" dem Kontakt
zu entkommen.

Bild 5:

Ich entferne mich von dem Hund und lasse ihn jetzt erst mal
entscheiden und sich von dieser neuen "leichten Belastung" erholen.
Abwarten, beobachten und ruhig verhaltend den Hund erst einmal
studieren, wie wird er gleich reagieren.
Warten und die Zeit aufbringen, das der Hund hier selbst entscheiden
kann ist jetzt und hier sehr wichtig und Grundbedingung.

Bild 6:

Der Hund zeigt deutlich seine Konflickte und weiß nicht so recht was
jetzt noch geschieht und wie er aus dieser Situation am besten
herauskommen kann.

Bild 7: (leider konnten wir dieses Bild nicht hier zeigen -
Technischen Versagen der Kamera = Akkuwechsel)

Aus der Not - Konflikthaltung fängt der Hund plötzlich an sich
panisch aus dem Brustgeschirr (welches ihm zur Gewöhnung bereits vier
Stunden vor der Therapieeinheit zur Gewöhnung vorsichtig angelegt
wurde)herauszudrehen und tatsächlich gelingt es ihm sich, wendig wie er ist,
hieraus sich zu befreien und er sucht nun schnell auf dem Ausbildungsplatz erst
mal das Weite!

Bild 8:

Nach gut 10 Minuten umher laufen,entschied sich der Hund jedoch für
sich seine für ihn sichere und gewohnte Unterbringung aufzusuchen.
Da die wohlwollende sehr (für mich glaubhafte) Arbeit mit dem
Brustgeschirr nun fehlgeschlagen war entschied ich mich wieder für
diesen Hund, ihm eine sichere Kettenhalsung anzulegen.
Jedoch auf keinen Fall als Kettenwürger (dieses wäre auf jeden Fall
total falsch) angelegt, sondern sicher und zumutbar (wie z.B. beim
Pferdesport die Trense) und auch tierschutzgerecht angelegt werden
jedem Betrachter die Folgebilder den gewünschten Erfolg und das
sichere Verhalten des Hunde deutlich machen, dass diese Anwendung in
diesem Fall die richtige Entscheidung für diesen Hund ist.

Zunächst jedoch wieder hier deutlich sichtbar, das stressvolle
Fluchtverhalten in Wiederholung.
Denn er hatte es für sich ja bereits einmal geschafft
sich aus dem Brustgeschirr zu befreien und so etwas darf sich auf gar
keinen Fall prägend wiederholen, dann wäre jeder weitere
Korrekturversuch einfach nur falsch !

Bild 9: Kuscheln beim Menschen

sichere Ausbildung mit der "Kettenhalsung" (auch nicht Lederhalsung)
gibt letztendlich dem Hund keine Chance hier wieder auszubrechen und
wieder als "Fluchtsieger" dieser Situation zu entweichen.
Erinnern wir uns jetzt an das Tierschutzgesetz § 1 !!!
Das richtige Mittel kurzfristig und wirksam sowie wirkungsvoll hier
einzusetzen um somit das gewünschte Verhalten zu erzielen ist hierbei
einfach unumgänglich.
Ich weiß dass sich hier einige jetzt dran "festbeißen" oder gar
aufregen werden, aber seien wir doch einfach mal fair uns ehrlich.
Wichtig ist doch immer am Ende der Erfolg und das solch ein Hund
versteht was besser für ihn ist.
Panisch wie bisher zu flüchten oder sich dem Menschen,wie hier in der
"Schützerfunktion" vertrauensvoll anzupassen.
Denn Schutz und Kuscheleinheiten zu empfangen sind nun einmal besser
als weiterhin im Stress sich zu wehren.

Bild 10:

Erste Hürde im Vertrauensaufbau ist geschafft, der Hund befreit sich
durch das Erlebte aus seiner Stresssituation in dem er sich diesem
ruhigen und liebevollen Menschen einfach anvertraut und streicheln
lässt.
Denn ruhiges Verhalten verbunden mit ruhiger Stimme und erkennbarer
Zuneigung mit Streicheleinheiten sind alle mal schöner, als der Stress
am Ende der Ausbildungsleine, oder ?

Bild 11: Freude und Schutz

Der junge "Jimmy" hat sich entschieden !!!
Beim Therapeuten/Hundetrainer Streicheleinheiten und Schutz zu finden
ist einfach am schönsten und glaubhaft sowie liebevoll umarmt (ohne
dabei festgehalten zu werden) ist einfach nur Entspannung pur!

Bild 12: Erste freiwillige Anlehnung

Nach positiver Verknüpfung und erstes Vertrauen zum Trainer lässt sich
dieser zuvor stressvolle und ängstliche Hund jetzt total so wie
entspannt fallen und will nur noch gestreichelt und liebkost werden.
PS: Freude auf beiden Seiten und ein "großer Felsen" ist bei Seite
geschoben, dass wäre jetzt erst mal geschafft.

Bild 13: Entspannter Jimmy
Der Hund gibt noch mehr !

Im Zeichen der freiwilligen "Unterwerfung" lässt sich dieser Hund
jetzt total fallen und von mir streicheln und genießt sogar meine
ruhige und vertrauensaufbauende Stimme sowie ehrlich gemeinte
Zuwendung.
Ein super Gefühl auf beiden Seiten und ein enormer Schritt in Richtung
Vertrauen sind hier erfolgversprechend erzielt worden.

Bild 14: Hund bleibt als "Wächter" bei seinem Betreuer !

Mit diesem, nicht besser auszudrückendem Bild möchte ich für heute
diesen Bericht und den Therapie- und Ausbildungsteil schließen.
Der junge Hund hat erstaunlich schnell und gut begriffen, wie sicher
er doch bei dem richtigen Menschen sich entspannen und jetzt sogar eine
"Beschützerfunktion" übernehmen kann.

Anmerkung:
Nach solchen Schritten des kleinen Erfolges ist es immer
sehr wichtig, die Therapie-Ausbildung hier mit dieser Erfolgsprägung
für diese Behandlungseinheit abzuschließen, damit der Hund Zeit hat
dieses schöne Erlebnis für sich zu realisieren.
Spielen mit Artgenossen sind dann immer sehr hilfreich!


Hundetrainer aus Leidenschaft und Berufung

Ernst Hoff

Weiter auf Seite 2 hier...